05.09.2019

Vom Sport in die Versicherungsbranche

Vom Traum-Nicht-Traum-Traumjob

Vom coolen Sport-Business in die eher konservative Versicherungsbranche: Warum ich den Schritt gegangen bin und wie sich diese unterschiedlichen Welten perfekt ergänzen!


Ich war schon immer ein Sport-Fanatiker: Erst Volleyball, Ballett und Garde, dann das Sportstudium und schließlich der Master in Sportmanagement. Alles war auf den Sport ausgerichtet und ich verfolgte sowohl meine privaten, als auch beruflichen Ziele mit sportlichem Ehrgeiz, Präzision und Ausdauer. Als ich dann im September 2017 meinen ersehnten Traum-Job bei adidas bekommen habe dachte ich „Endlich geschafft!“. Ich hatte jahrelang auf diesen Traum hingearbeitet und finally diesen super coolen und aufregenden Job bei adidas ergattert: Assistant Manager Communications. Wenn mich jemand fragte was ich mache, musste ich es immer erklären... Mit diesen englischen Begriffen können die wenigsten etwas anfangen. Also erklärte ich es: „Ich arbeite an der Werbe-Kampagne für die neuen Produkte im Bereich Training mit“. War natürlich perfekt... Das Sportstudium, etliche Jobs im Fitness-Bereich und meine Leidenschaft für CrossFit gaben mir die notwendige Expertise dafür.

Dann von heute auf morgen wars vorbei mit dem Traum-Job bei adidas... Nichts mehr mit „Endlich geschafft“... Die große Frage stand im Raum: WAS NUN? Ich konnte nichts anderes außer Sport – dachte ich zumindest.

Nach viel Nachdenken, etwas Glück und meiner vorher nebenberuflichen Tätigkeit bei der ERGO, war im November 2018 schließlich klar: Ich werde Versicherungsfuzzi... oder auch ganz einfach formuliert: Ab Januar werde ich Versicherungen verkaufen. Ehrlich gesagt machte mir das etwas Angst, immerhin sind die Branchen ein ziemlich krasser Gegensatz! Also konzentrierte ich mich auf die Gemeinsamkeiten: Die Arbeit mit vielen unterschiedlichen und aufregenden Menschen, individuelle Lösungen für diese Menschen finden, jeden Tag etwas anderes erleben und das beste: Quatschen! Kommunikation ist das A und O sowohl im Sport als auch im Vertrieb – gut, dass ich ein kommunikativer Mensch bin und immer war ☺

Jetzt, nach mehreren Monaten im neuen Job, einer aufregenden Einarbeitungsphase und vielen coolen Menschen, stelle ich fest, dass die Versicherungsbranche weniger konservativ, steif, alt und eingeschlafen ist als ich dachte. Im Gegenteil: Digitalisierung, junge aufstrebende Menschen und eine lockere, coole Arbeitsatmosphäre bestimmen den Alltag. Und der Sport? Er ist mein Ausgleich... Nach wie vor ein großer und wichtiger Teil meines Lebens. Die Möglichkeit meinen Tag selbst einzuteilen und dem Sport die Priorität zu geben, bedeutet mir alles. Egal, ob ich Mittags in die Box zum CrossFit gehe und bisschen mit meinen Kollegen lifte oder am Morgen eine Runde laufen gehe oder Freitag früh den Tag mit Yoga beginne. Die Möglichkeiten sind endlos und ich kann sie beliebig mit meiner Arbeit kombinieren. Das Beste: Ehrgeiz, Ausdauer und Präzision brachte mir der Sport bei – jetzt hilft es mir in meiner täglichen Arbeit. Die perfekte Kombination ☺